© Institut für dentale Sedierung 2009-2010
Methoden im Überblick
Lachgassedierung
Die Verabreichung von Stickoxydul (Lachgas) ist das älteste aller dentalen Sedierungsverfahren. Seinen Ursprung hat das Verfahren bereits im 19. Jahrhundert. Effektivität und Sicherheit konnten seitdem immer wieder unter Beweis gestellt werden.
Mit einer speziell für den zahnärztlichen Einsatz entwickelten Vorrichtung wird das Stickoxydul zunächst mit Sauerstoff vermischt, bevor es dem Patienten anhand einer über der Nase platzierten Maske zugeführt wird. Die dentale Sedierung mit Stickoxydul ist prädestiniert für kürzere zahnmedizinische Behandlungen.
Vorteile:
- Führt zu Entspannung
- Schmerzempfinden wird reduziert
- Patienten sind wenige Minuten nach der Behandlung wieder verkehrstüchtig
- Zahnmediziner können die tiefe der Entspannung flexibel steuern
- Sicherste Form der zahnärztlichen Sedierung
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Orale Sedierung
Die Orale Sedierung ist eine der neusten Methoden zur Reduzierung von Ängstlichkeit und Anspannung bei zahnärztlichen Behandlungen. Neue Entwicklungen in der Pharmakologie haben orale Präparate möglich gemacht, die einerseits eine tiefe Entspannung und andererseits einen hohen Grad an Sicherheit bieten.
Die Handhabung ist denkbar einfach: Lediglich eine Stunde vor der zahnärztlichen Behandlung muss der Patient das orale Sedativum in Form einer Tablette einnehmen.
Vorteile:
- Führt zu tiefer Entspannung
- Stärkere Sedierung als bei der Lachgassedierung
- Rund 50% der Patienten haben keine Erinnerung an die Zahnbehandlung
- Kürzere Nachwirkzeit als bei einer intravenösen Sedierung
- Kostengünstigste Form der dentalen Sedierung

